Das Straßen- und Grünflächenamt Friedrichshain-Kreuzberg hat im Jahr 2021 einen Großteil der in 2020 temporär angelegten Pop-Up-Radwege im Bezirk in dauerhaft eingerichtete Radverkehrsanlagen umgebaut. Die schnell markierten Pop-Up-Radwege wurden so zu einem beständigen Teil der Mobilitätsinfrastruktur.
„Mit den Pop-Up-Radwegen konnten wir im Vorjahr schnell und flexibel auf den zunehmenden Radverkehr im Zuge der Pandemie reagieren und den Radfahrer*innen sichere Infrastruktur mit temporären Mitteln anbieten. In diesem Jahr lag unser Fokus dann auf der Umwandlung in permanente Infrastruktur, um die Mobilitätswende in Friedrichshain-Kreuzberg dauerhaft voranzutreiben. Vielen Dank an die Kolleg*innen, die in diesem Jahr mit der Planung und Umsetzung wieder gezeigt haben, dass mehr Flächengerechtigkeit und Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer*innen für uns entscheidend sind“, sagte Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt (Bündnis 90/Grüne) im Dezember 2021.
Bilanz im Kurzüberblick
Im Vorjahr 2020 wurden im Frühjahr und Sommer insgesamt elf temporäre Anlagen (Radwege und Fahrradstraßen) mit einer Gesamtlänge von 16,36 Kilometern Länge errichtet. Davon wurden 2021 ganze 10,36 Kilometer Strecke verstetigt. Dazu gehören die Radverkehrsanlagen an den Kanaluferstraßen, am Kottbusser Damm, in der Lichtenberger Straße sowie die Fahrradstraßen zwischen Südstern und Mariannenplatz und im Bereich Palisadenstraße/Weidenweg/Rigaer Straße.
Die Verstetigungen der verbleibenden drei Kilometer Pop-Up-Radwege in der Kottbusser Straße, der Petersburger Straße, der Zossener Straße und der nördlichen Frankfurter Allee sind bereits durch das Bezirksamt geplant und werden noch in 2022 umgesetzt.
In der Gitschiner Straße kann der Pop-Up-Radweg im kommenden Jahr aufgrund einer gtoßen Leitungsbaustelle der Wasserbetriebe nur anteilig verstetigt werden. Die abschließende dauerhafte Einrichtung der Radverkehrsanlage wird voraussichtlich 2023 erfolgen.