Freitag, 04. April 2025
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Polizeimeldung vom 29.01.2020

Polizeibericht

29.01.2020 | Kreuzberg: Postenhäuschen aufgebrochen

Ein Unbekannter brach in der vergangenen Nacht zwei Postenhäuschen der Polizei Berlin in Kreuzberg auf. Eine Anwohnerin der Lindenstraße schaute gegen 23.35 Uhr aus den Fenstern ihrer Wohnung und sah am Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz, vor der Akademie des Jüdischen Museums, wie ein Mann mit einem Werkzeug die Scheiben eines Postenhäuschens der Polizei Berlin einschlug. Daraus entwendete er eine Tüte, in der sich drei Regenmäntel mit der Aufschrift Polizei befanden. Dann entfernte sich der Unbekannte mit seiner Beute in Richtung der E.T.A.-Hoffmann-Promenade. Die Zeugin alarmierte die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten während der Absuche nach dem Einbrecher fest, dass auch ein zweiter Postenstand, der vor dem Altbau des Jüdischen Museums an der Lindenstraße steht, aufgebrochen worden war. Aus diesem wurden zwei Regenmäntel der gleichen Art gestohlen. Die Postenstände sind außerhalb der Öffnungszeiten des Museums und der Akademie nicht von Polizeikräften besetzt. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

28.01.2020 | Kreuzberg: Mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen

Polizisten nahmen gestern Nacht in Kreuzberg einen mutmaßlichen Rauschgifthändler fest. Zunächst bestand der Verdacht, dass im Bereich eines Lokals mit Betäubungsmitteln gehandelt werden soll. Den Einsatzkräften einer Einsatzhundertschaft fiel dann gegen 22.50 Uhr vor dem Lokal ein verdächtiges Auto auf der Neuenburger Straße auf, das in zweiter Reihe parkte und zu dem wiederholt ein Mann ging. Um den Fahrzeugführer dazu zu befragen und rechtlich zu belehren, betraten Polizisten das Lokal und fragten, wer den Audi fuhr. Doch dazu meldete sich zunächst niemand. Nachdem die Beamten die Gaststätte wieder verlassen hatten, erschienen kurz darauf der zuvor Beobachtete und ein weiterer Mann am Auto. Letzterer stieg dann in den Wagen und fuhr ihn auf die gegenüberliegende Straßenseite auf einen Parkplatz. Dort sprachen die Polizeikräfte nun den Fahrer an und überprüften ihn. Zur Kontrolle gab der 65-Jährige an, dass er den Wagen nur umgeparkt habe. Er gestattete freiwillig die Durchsuchung des Autos. Dabei fanden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten einen Plastikbeutel mit mutmaßlichen Drogen. Weitere Einsatzkräfte fuhren nun zur Anschrift des Fahrzeughalters an der Oranienstraße und konnten dort den zuvor bereits am Auto beobachteten 35-Jährigen Mann im Flur des Wohnhauses antreffen, der gerade eine Sporttasche mit Drogen und Geld im Hausflur deponiert hatte. Mit einem Durchsuchungsbeschluss durchsuchten die Einsatzkräfte anschließend dessen Wohnung und fanden dort ebenfalls Rauschgift, mehrere tausend Euro mutmaßlichen Handelserlöses und verbotene Waffen. Insgesamt entdeckten sie ungefähr sieben Kilogramm Marihuana, circa fünf Kilogramm Amphetamin, mehr als tausend Tabletten Ecstasy und rund vierhundert Gramm Kokain. Die Polizeikräfte brachten den 35-Jährigen in ein Polizeigewahrsam, wo er einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurde. Der Tatverdächtige wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehles vorgeführt.

28.01.2020 | Friedrichshain: Fremdenfeindliche Beleidigungen und versuchte Körperverletzung

Wegen des Verdachts der Beleidigung und versuchten gefährlichen Körperverletzung muss sich ein Mann verantworten, der gestern Mittag versucht haben soll, eine Frau mit einem Fußtritt die Treppe hinunterzustoßen. Nach bisherigen Ermittlungen soll der 41-Jährige kurz vor 13 Uhr auf einer Rolltreppe des S-Bahnhofs Warschauer Straße nach der 26-Jährigen, die den Angriff zunächst nicht mitbekam, getreten haben. Eine Zeugin machte sie auf den Angriff aufmerksam. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige die Frau verfolgt und sie fremdenfeindlich beleidigt haben. Mitarbeitende eines Sicherheitsdienstes bekamen die Beschimpfungen mit und versuchten den aggressiven Mann zu beruhigen. Auch die Mitarbeitenden habe der 41-Jährige nun rassistisch beleidigt. Bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der Polizei hielten sie ihn jedoch fest. Nach einer Personalienfeststellung kam der Mann wieder auf freien Fuß. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt führt die weiteren Ermittlungen.

27.01.2020 | Friedrichshain: Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht die Fassade des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg in Friedrichshain beschädigt. Gegen 6.30 Uhr bemerkte der Hausmeister die Schäden im Hofbereich der Frankfurter Allee. Die Besatzung des gerufenen Funkwagens stellte dann Beschädigungen an über zehn Fenstern und Elementen der Glasfassade sowie einen etwa 2 mal 2 Meter großen farbigen Schriftzug mit politischem Inhalt fest. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

26.01.2020 | Friedrichshain: Farbschmierereien bei Spontanversammlung

Bei einer Spontanversammlung gestern Abend in Friedrichshain haben sich mehrere Personen vermummt und Hauswände beschmiert. Gegen 19.30 Uhr liefen etwa 60 zum Teil vermummte Personen mit einem großen Transparent durch die Grünberger Straße. Sie zogen Verkehrsschilder und Bauzäune auf die Fahrbahn und riefen Parolen. Die Gruppe zog bis zum Boxhagener Platz und löste sich mit Erscheinen von Polizeieinsatzkräften auf. In der Grünberger Straße wurden zwei große Schriftzüge mit Bezug zu einem Polizeieinsatz am vergangenen Freitag in derselben Straße festgestellt. Insgesamt fünf Personen wurden überprüft und konnten nach einer Personalienfeststellung den Bereich wieder verlassen. Bei einem der überprüften Männer wird geprüft, ob er an den Farbschmierereien beteiligt war. Ermittlungen ergaben, dass die Spontanversammlung mit einem Polizeieinsatz am vergangenen Freitag in der Grünberger Straße in Zusammenhang stand. Polizistinnen und Polizisten leiteten Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.

25.01.2020 | Kreuzberg: Festnahmen nach Straßenraub

Einsatzkräfte nahmen vergangene Nacht drei mutmaßliche Räuber in Kreuzberg fest. Kurz zuvor soll das Trio gegen 23.10 Uhr in der Görlitzer Straße Ecke Falckensteinstraße zwei 18-jährige Männer beraubt haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll einer der 18- bis 20-jährigen Täter mit einer Schusswaffe gedroht und die Übergabe einer Jacke gefordert haben. Ein weiterer Täter soll sich dann unter Androhung von Schlägen das Handy des zweiten Geschädigten aus dessen Jacke genommen haben. Die Beraubten konnten nach der Übergabe der Jacke wegrennen. Alarmierte Zivilfahnder des Polizeiabschnittes 53 spürten die drei mutmaßlichen Räuber in Tatortnähe auf, beschlagnahmten die Beute und eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole. Alle drei wurden dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 6 überstellt, dass die weiteren Ermittlungen führt.

25.01.2020 | Friedrichshain: Beim Drogenhandel beobachtet – Festnahme

Beamte der 13. Einsatzhundertschaft haben gestern Abend einen mutmaßlichen Drogenhändler in Friedrichshain festgenommen. Die Ermittlungen der zivilen Einsatzkräfte führten auf die Spur des 25-jährigen Fahrers eines sogenannten „Koks-Taxis“. Der soll in der Petersburger Straße einen Mann in sein Fahrzeug einsteigen lassen haben und mit diesem zu einem Geldausgabeautomaten gefahren sein. Kurz darauf begab sich der mutmaßliche Käufer im Alter von 30 Jahren zurück zum Fahrzeug und verließ kurz darauf zu Fuß den Bereich. Bei seiner Überprüfung hatte er die zuvor gekaufte Droge noch in der Hand. Etwa zeitgleich fuhren Einsatzkräfte dem mutmaßlichen Händler hinterher und stoppten den VW-Fahrer in der Frankfurter Allee. Mit einem zwischenzeitlich eingeholten richterlichen Durchsuchungsbeschluss durchsuchten die Kräfte den Pkw und fanden 34 Verkaufseinheiten Kokain. Darüber hinaus knapp 1.500,- Euro Bargeld und zwei Handys, die neben den Drogen und dem Fahrzeug beschlagnahmt wurden. Der 25-jähirge Tatverdächtige wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt.

23.01.2020 |Kreuzberg: Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt

Gestern Mittag wurden zwei Polizisten im Rahmen einer Personenkontrolle in Kreuzberg verletzt. Ersten Erkenntnissen nach sollen die Zivilbeamte des Verkehrsdienstes gegen 13.30 Uhr von Vater und Sohn im Alter von 41 und 17 Jahren in der Wrangelstraße angepöbelt worden sein, nachdem diese ihr Fahrzeug verließen und in ein Restaurant gingen. Die Verkehrsbeamten schauten sich das Auto der beiden daraufhin genauer an und sollen Manipulationen am Siegel der Kennzeichen festgestellt haben. Die Polizisten betraten daraufhin das Lokal und gaben sich gegenüber Vater und Sohn als Polizeibeamte zu erkennen und erkundigten sich nach den Fahrzeugpapieren des VW. Mit der Angabe, diese seien im Fahrzeug, begaben sich alle Beteiligten zum Auto und die zu Kontrollierenden setzten sich ins Fahrzeug, um vermeintlich nach den Dokumenten zu suchen. Der auf dem Fahrersitz sitzende 41-Jährige steckte plötzlich den Fahrzeugschlüssel in Zündschloss und startete den Motor. Der Polizeimeister habe sich daraufhin durch die offene Fahrertür in das Auto gelehnt, um den Autoschlüssel abzuziehen und so den Fahrer am Wegfahren zu hindern. Der 41-Jährige habe den 28-jährige Beamten daraufhin mit Faustschlägen ins Gesicht und auf den Brustkorb traktiert, um diesen von seinem Vorhaben abzubringen. Als dies keine Wirkung zeigte, habe der Tatverdächtige den Rückwärtsgang eingelegt und den Polizisten einige Meter mitgeschleift. Der Beamte, dessen Brille bei dem Angriff beschädigt wurde, zog sich eine blutende Lippe sowie Schürfwunden zu. Es gelang ihm jedoch trotzdem, die Handbremse an- und schließlich auch den Fahrzeugschlüssel abzuziehen Der an der Beifahrerseite des Autos stehende Polizeiobermeister bemerkte zuvor das Wegfahren des Fahrzeuges und soll mit seiner Dienstwaffe die Beifahrerscheibe eingeschlagen haben. Der 17-jährige Beifahrer fing nun ebenfalls an, sich gegen die Kontrolle zur Wehr zu setzen. Hierbei soll sich der 32-jährige Beamte Schnittverletzungen an der eingeschlagenen Scheibe zugezogen haben. Vater und Sohn wurden aus dem Fahrzeug gezogen und festgenommen. Durch hinzualarmierte Unterstützungskräfte wurden die Tatverdächtigen und das Fahrzeug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, der Wagen nicht zugelassen sowie versichert ist und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehören. Eine Durchsuchung des Wagens führte zudem zum Auffinden von mutmaßlichem Einbruchswerkzeug und Bekleidungsstücken, die der Begehung von Diebstählen dienen könnten. Die beiden Festgenommenen wurden nach der Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt und erwarten nun unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Urkundenfälschung. Die verletzten Polizisten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

22.01.2020 | Kreuzberg: Sachbeschädigung an Wahlkreisbüro

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht die Fassade eines Wahlkreisbüros in Kreuzberg mit einem Schriftzug beschmiert. Eine 42-jährige Zeugin hatte die Farbschmiererei in der Dresdener Straße gegen 9 Uhr bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 53 stellten einen Schriftzug und Hakenkreuze an der Hauswand fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt wurde über die vermutlich politisch motivierte Sachbeschädigung unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen informiert und übernahm die weiteren Ermittlungen.

21.01.2020 | Kreuzberg: Festnahme nach Drogenverkauf an Minderjährigen

Polizeikräfte einer Einsatzeinheit nahmen gestern Abend einen Mann nach illegalem Drogenhandel in Kreuzberg fest und beschlagnahmten hierbei Drogen und Bargeld. Gegen 19.10 Uhr beobachteten zivile Einsatzkräfte der 14. Einsatzhundertschaft in der Falckensteinstraße, wie der 22-Jährige mutmaßlich Drogen an einen Jugendlichen verkaufte. Der Jugendliche ging dann mit seinem 21-jährigen Begleiter zum U-Bahnhof Schlesisches Tor und stieg in die U-Bahn in Richtung Warschauer Straße. Die Zivilkräfte kontrollierten ihn dort und fanden ein Tütchen Cannabis in seiner Jackentasche. Nach Angaben des 17-Jährigen habe er die Drogen gekauft, nachdem er am U-Bahnhof Schlesisches Tor von einem Unbekannten angesprochen und zum Tatverdächtigen in die Falckensteinstraße gebracht worden war. Nachdem der mutmaßliche Rauschgifthändler gegen 19.50 Uhr wieder in der Straße erschien, nahmen ihn die Beamtin und ihre vier Kollegen fest. Bei ihm fanden sie zehn Tütchen Cannabis, 53 Ecstasy Tabletten und 220 Euro Bargeld. Der 22-Jährige wurde in ein Gewahrsam gebracht und dort nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung für die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 eingeliefert. Gegen ihn und den 17-jährigen Käufer wurden Strafermittlungsverfahren wegen des Unerlaubten Handels und des Erwerbs von Marihuana eingeleitet. Der Jugendliche konnte nach der Feststellung seiner Personalien seinen Weg fortsetzen.

20.01.2020 | Friedrichshain: Zwei verletzte Einsatzkräfte nach Angriff mit Feuerlöscher

Eine 31-jährige Polizeimeisterin und ein 32-jähriger Polizeiobermeister wurden in der vergangenen Nacht bei einem Einsatz in Friedrichshain leicht verletzt. Gegen 23 Uhr alarmierten Zeugen die Berliner Feuerwehr und Polizei in die Rigaer Straße Ecke Liebigstraße, nachdem Unbekannte auf der Fahrbahn Weihnachtsbäume und Unrat angezündet hatten. Etwa 15 schwarz gekleidet Personen standen zu dem Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe zum Feuer. Einsatzkräfte löschten den Brand, durch den keine Personen verletzt wurden. Knapp eine halbe Stunde später brannte erneut Müll sowie ein E-Scooter auf der Fahrbahn. Etwa zehn Personen standen erneut in der Nähe des Feuers, zogen sich jedoch in ein Haus in der Liebigstraße zurück. Als sich Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft der Eingangstür näherten, sprühte mindestens eine unbekannte Person Feuerlöschpulver einer Polizistin und einem Polizisten ins Gesicht. Beide Dienstkräfte erlitten Atemwegsreizungen, mussten zunächst jedoch nicht behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz der Polizei Berlin führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Brandstiftung.