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Polizeibericht vom 15.01.2019

Polizeibericht

15.01.2019 | Friedrichshain: Festnahme nach schwerem Diebstahl aus einem Auto

In Friedrichshain nahmen Polizisten heute früh einen Mann nach einem Diebstahl aus einem Auto vorläufig fest. Gegen 3 Uhr beobachteten Anwohner in der Richard-Sorge-Straße einen Mann, der sich in einem BMW mit akustisch und optisch ausgelöster Alarmanlage befand. Der 20-Jährige konnte nach kurzer Flucht von Polizisten festgenommen werden. In der näheren Umgebung wurde ein gestohlenes Navigationsgerät aus dem BMW, in der Erde vergraben, aufgefunden. Der mutmaßliche Dieb wurde für das Fachkommissariat der örtlichen Direktion eingeliefert. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

14.01.2019 | Kreuzberg/Mitte: Aktionen einer politischen Bewegung

Anrufer alarmierten die Polizei heute Vormittag nach Kreuzberg. Nach ersten Ermittlungen haben dort kurz vor 8 Uhr mehrere Personen Plakate und Flugschriften an die Fassade einer Zeitungsredaktion in der Friedrichstraße geklebt. Den eintreffenden Einsatzkräften schilderte eine 34-jährige Zeugin, dass sie beobachtet habe, wie die Unbekannten diverse Plakate und Flugblätter einer politischen Bewegung an die Schaufenster neben dem Eingangsbereich klebten. Zudem errichteten die Frauen und Männer einen kleinen Haufen aus Pflastersteinen, in welchen sie ein Kantholz steckten, an dem ein weiteres Plakat angebracht war. Zu den weiteren Geschehensabläufen vor Ort, gibt es widersprüchliche Darstellungen. Die Personen fuhren mit einem Transporter in unbekannte Richtung davon. Während der polizeilichen Maßnahmen am Ort wurde bekannt, dass Unbekannte auch gleiche Plakate beziehungsweise Flugschriften an die Fassaden eines Hauptstadtbüros einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt am Reichstagsufer, sowie an dem Hauptsitz einer Partei in der Wilhelmstraße klebten. Ebenfalls sollen dort auch oben beschriebene Steinhaufen errichtet worden sein. Die noch vorgefundenen Plakate, Flugschriften und Steine wurden als Beweismittel sichergestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, des Verdachtes des Hausfriedensbruches sowie der gefährlichen Körperverletzung. Hierzu konnten bereits zwei Männer und eine Frau im Alter von 24, 27 und 31 Jahren identifiziert werden, bei denen es sich um Aktivisten einer hier bekannten Bewegung handelt. Zudem konnte der vormals benutzte Transporter der Marke Ford aufgefunden werden.