05.12.2019 | Friedrichshain: Junge Frau bei Unfall lebensgefährlich verletzt
Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine junge Frau gestern Vormittag in Friedrichshain. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte die 18-Jährige gegen 9.15 Uhr mit einer Gruppe die Fahrbahn des Stralauer Platzes in Richtung Straße der Pariser Kommune zunächst bei Grün. Plötzlich kehrte sie um und soll bei Rot wieder auf die Straße getreten sein. Dabei wurde die 18-Jährige von einem Mazda erfasst, mit dem ein 61-Jähriger in Richtung Holzmarktstraße unterwegs war. Die junge Frau erlitt lebensgefährliche Kopf- sowie Rumpfverletzungen und wurde von Rettungskräften zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Gruppe musste seelsorgerisch betreut werden. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.
04.12.2019 | Kreuzberg: Lokal überfallen
Heute früh überfielen zwei Unbekannte ein Lokal in Kreuzberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand klopfte es gegen 3.15 Uhr an der geschlossenen Eingangstür des Ladens in der Yorckstraße. Als der 59-jährige Angestellte die Tür öffnete, wurde er von einem Unbekannten gepackt und aus dem Lokal gezogen. Ein zweiter Mann begab sich dann hinein, um die Einnahmen an sich zu nehmen. Dem Angestellten gelang es, wieder in das Lokal zu kommen, woraufhin er von dem zweiten Räuber getreten wurde. Anschließend flüchtete das Duo mit der Beute in Richtung Mehringdamm. Der Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen, die jedoch zunächst nicht behandelt werden mussten. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen.
03.12.2019 | Kreuzberg: Auto erfasst Fußgängerin
In Kreuzberg ist gestern Nachmittag eine Fußgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 24-Jähriger gegen 16.15 Uhr mit einem Renault die Zossener Brücke in Richtung Lindenstraße. Nach Angaben von Zeugen soll der 24-Jährige dann rechts an stehenden Fahrzeugen vorbei gefahren und bei Rot die Gitschiner Straße überfahren haben. Dabei erfasste er mit dem Renault die 33-Jährige, die die Lindenstraße bei Grün überquert haben soll. In der Folge wurde die Fußgängerin durch die Luft auf die Fahrbahn geschleudert. Sanitäter und ein Notarzt brachten sie mit lebensbedrohlichen Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.
02.12.2019 | Friedrichshain: Schüsse aus Hochzeitskorso
Mehrere Schüsse, die aus einem Hochzeitskorso heraus gestern Nachmittag in Friedrichshain abgegeben wurden, lösten einen Polizeieinsatz aus. Zeugen alarmierten gegen 16.15 Uhr die Polizei in die Simon-Dach-Straße, nachdem drei Fahrzeuge in zweiter Reihe parkten und aus einem der Autos mehrmals geschossen worden sei. Kurz darauf soll auch von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses aus mehrfach geschossen worden sein. Alarmierte Einsatzkräfte überprüften einen Audi, der mit geöffnetem Fenster in zweiter Reihe stand und aus dem geschossen worden sein soll. Ein 24-jähriger Mann stellte sich kurz darauf als Verantwortlicher für das Fahrzeug den Beamtinnen und Beamten vor und wurde überprüft. Nachforschungen vor Ort ergaben, dass der Mann sowohl aus dem Fahrzeug als auch vom Balkon mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben soll. Die Tatwaffe sowie eine zweite Schreckschusswaffe fanden die Einsatzkräfte in einer Wohnung im Haus, wo sie in einer Geschirrspülmaschine versteckt worden waren. Überprüft wurden auch die übrigen acht mutmaßlichen Beteiligten des Hochzeitskorsos. Da der Tatverdächtige wegen eines Haftbefehls aufgrund eines schweren Landfriedensbruchs gesucht wurde, verhafteten die Einsatzkräfte den Mann und überstellten ihn dem Landeskriminalamt.
01.12.2019 | Kreuzberg: Auseinandersetzung in Kneipe
Gestern Nachmittag rief eine Wirtin die Polizei zu einer Kneipe in Kreuzberg. Die 48-Jährige zeigte an, dass ein stark alkoholisierter 50-jähriger Gast in dem Lokal in der Prinzenstraße gegen 16.10 Uhr mit einem Hocker und einer abgebrochenen Flasche auf sie losgegangen sei und zwei ebenfalls anwesende Gäste homophob beleidigt haben soll. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 50-Jährigen ergab einen Wert von etwa drei Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen. Verletzt wurde niemand.