03.11.2019 | bezirksübergreifend: Haftbefehl gegen 26-Jährigen erlassen
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Im Fall des in der Nacht vom 29. auf den 30.Oktober 2019 am U-Bahnhof Kottbusser Tor vor eine Bahn gestoßenen und dabei tödlich verletzten 30-Jährigen, hat ein Richter heute Haftbefehl wegen Mordes gegen einen 26-Jährigen erlassen.
Nachdem ein zunächst als tatverdächtig geltender Mann gestern wieder entlassen wurde, weil er für die Tatzeit ein Alibi vorweisen konnte, nahmen Ermittler der Polizei Berlin gestern in den späten Abendstunden einen 26-Jährigen an dessen Wohnanschrift in Berlin Wannsee fest. Weitere Zeugenaussagen und intensive Ermittlungen der 4. Mordkommission in der Drogenszene am Kottbusser Tor, hatten die Polizei auf die Spur des Mannes geführt. Der 26-Jährige hat sich bisher nicht zu dem Tatvorwurf eingelassen, er sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin Nr 2625 vom 02. November 2019:
Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt in Kreuzberg festgenommen
Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin im Fall eines am vergangenen Mittwoch in Kreuzberg vor eine Bahn gestoßenen und dabei tödlich verletzten 30-Jährigen, führten gestern zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Die Auswertung der Videoaufnahmen, umfangreiche Ermittlungen und Hinweise von Zeugen hatten die Ermittler schnell auf die Spur eines ebenfalls 30-Jährigen geführt. Beamte der Polizei Brandenburg nahmen den Tatverdächtigen für die Zielfahnder der Polizei Berlin gestern gegen 18.30 Uhr am Hauptbahnhof Eberswalde fest. Der Mann leistete keinen Widerstand. Die Hintergründe der Auseinandersetzung am U-Bahnhof Kottbusser Tor sind nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen, könnten aber, nach derzeitigen Erkenntnissen, im Zusammenhang mit Betäubungsmittelkriminalität stehen. Der Festgenommene soll heute Nachmittag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.
Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin Nr. 2600 vom 30.Oktober 2019:
Mann bei Streit gestoßen, von Zug erfasst und tödlich verletzt – Mordkommission ermittelt
Wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in Kreuzberg ermittelt seit der vergangenen Nacht die 4. Mordkommission beim Landeskriminalamt. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es gegen Mitternacht auf dem Bahnsteig der Linie U8 am Bahnhof Kottbusser Tor zu einem Streit zwischen einer Personengruppe und zwei anderen Männern gekommen. Im Zuge des Streits soll ein Mann aus der größeren Gruppe einen bisher noch nicht eindeutig identifizierten anderen Mann geschubst haben, so dass dieser in das Gleisbett fiel und von einer einfahrenden Bahn so schwer verletzt wurde, dass er trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen wenig später vor Ort verstarb. Der Tatverdächtige flüchtete. Die gemeinsamen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts des Totschlags dauern an.
02.11.2019 | Friedrichshain: Scheiben eingeschlagen
In der vergangenen Nacht schlugen Unbekannte mit Pflastersteinen die Schaufensterscheiben eines Cafés in Friedrichshain ein. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte ein Mitarbeiter des Cafés in der Karl-Marx-Allee gegen 7.30 Uhr die Beschädigungen und alarmierte die Polizei. Vor dem Lokal, in dem für heute zu einer politischen Veranstaltung eingeladen worden war, wurden zudem Flyer aufgefunden. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernimmt die weiteren Ermittlungen.
02.11.2019 | Kreuzberg: Überfall mit Brotmesser und Axt
Zwei maskierte und mit einem Brotmesser und einer Axt bewaffnete Unbekannte haben gestern Abend den Angestellten eines Copyshops in Kreuzberg überfallen. Nach derzeitigen Erkenntnissen betrat das Duo das Geschäft in der Dresdener Straße gegen 20.20 Uhr. Unter Vorhalt der Waffen forderten die Unbekannten den 38 Jahre alten Angestellten dann zur Herausgabe der Einnahmen auf. Als der Bedrohte nicht sofort reagierte, griff einer der beiden Räuber selbst in die Kasse. Anschließend flüchteten beide. Der Überfallene blieb körperlich unverletzt.